Mittwoch, 24. August 2016

Hornhautverkrümmung - läuft

Die alte Brille ist Geschichte. Seit mehr als einem Monat trage ich die neue Brille ununterbrochen. Sprich: die Hornhautverkrümmung wird überhaupt nur noch auf einem Auge korrigiert, auf dem anderen deutlich weniger als die Messung ergibt.

Kein einziges Mal war ich seither in der Situation, dass ich dachte: huch, ich brauche eine bessere Brille.

Klar, es gibt viele Situationen, in denen ich deutlich merke, dass ich schlecht sehe. Ich kann Straßenschilder aus der Ferne nicht gut lesen. Das ist aber meistens egal, weil ich ohnehin meist in bekannten Gegenden unterwegs bin und ansonsten notfalls ein sehr gutes Navi habe. Wenn ich vorm Fernseher sitze, ist es schon mal lästig, dass ich nicht erkennen kann, wer gegen wen auf dem Fußball-Feld antritt, dann muss ich mich vorbeugen, um das lesen zu können.
Aber, was ich sagen will: es geht.

Und darauf kommt es an. Denn mit meiner vorigen Brille fühle ich mich definitiv nicht mehr wohl. Ich will sie nicht mehr aufziehen. Ich sehe zwar schärfer mit ihr, aber es fühlt sich komisch an.  Es ist halt definitiv was anderes, ob man eine Hornhautverkrümmung ignoriert oder ein bisschen an den Dioptrien manipuliert.

Die Frage, die sich jetzt stellt ist, ob mein Körper sich denn nun stärker umorientiert, ob mein Astigmatismus wirklich nachlässt. Das sollte bitteschön schon so sein. Eine Fahrt ins Gebirge steht für die nächsten Wochen auf dem Plan, da wär's toll, wenn ich noch schärfer sehen könnte. Adleraugen-mäßig muss es ja nicht sein, aber ein bisschen was von den Adleraugen wünschte ich mir schon.

Obwohl mir das wirklich sehr wichtig wäre, habe ich in den letzten zwei, drei Wochen die Augenübungen sehr vernachlässigt. Aber unter anderem dafür schreibe ich ja diesen Blog. Damit ich mich motivieren kann... also. Versprochen. Ab sofort wird wieder mehr geübt, speziell auch Übungen gegen Hornhautverkrümmung. Gleich jetzt fange ich mit dem Tibetanischen Rad an. Falls es mir jemand gleichtun will: Hier gibt es eine Vorlage zum Ausdrucken und selbst üben.

Sonntag, 24. Juli 2016

Hornhautverkrümmung: erste Erfahrungen

So. Ein Monat ist vergangen, seit ich meine neue Brille bekommen habe.
Und hier ist nun mein Erfahrungsbericht.

Die ersten Tage fühlte ich mich klasse. Ich mochte meine neue Brille sehr. Zog sie viel auf.
Dann gab es einen drastischen Schnitt, weil ich überraschend ins Krankenhaus musste. Ich hatte über eine Woche lang ausschließlich meine alte Brille an. Als ich dann wieder auf die neue wechselte, war das sehr komisch. Es fühlte sich unangenehm an. Die Unterschiede waren irgendwie plötzlich viel spürbarer als zuvor.

Zur Erinnerung:
Die Korrektur meiner seit ewig bestehenden Hornhautverkrümmung wurde deutlich reduziert in der Erwartung/Hoffnung, dass das Auge sich dann entsprechend anpasst.  Das bedeutet: am linken Auge eine halbe Dioptrie weniger, am rechten Auge sogar eine ganze Dioptrie weniger, dort ist der Zylinder jetzt sogar bei Null.

Den "Rückfall" wollte ich nicht akzeptieren. Schließlich gefällt mir meine neue Brille auch viel besser. Das Gestell ist sehr schön und für die Gläser habe ich mehr ausgegeben, damit sie schön dünn sind. Was also tun? Ich begann, relativ viele Augenübungen zu machen. Keine speziellen Übungen, die für Hornhautverkrümmung gedacht sind, sondern alles mögliche. Und siehe da, plötzlich war alles wieder viel besser.
Die letzten sieben Tage habe ich nur noch die neue Brille an. Die "alte" ist tief in der Handtasche unten drin, für alle Fälle.
Es funktioniert wunderbar. Wenn ich manchmal (selten) das Gefühl habe, die Augen sind angestrengt, mache ich Entspannungsübungen für die Augen. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass die Augen überanstrengt sind.
Es wäre aber eine Illusion zu glauben, dass ich schon wirklich klar in die Ferne sehen könnte. Also bei idealen Licht-Verhältnissen ist es schon gut, aber wirklich perfekt ist es noch lang nicht. Wer also getrieben ist vom Bedürfnis, wirklich extrem scharf zu sehen (und gerade bei uns stark Kurzsichtigen soll das ja angeblich der Fall sein), der wird nicht wirklich hundert prozentig zufrieden sein.

Für ein endgültiges Fazit ist es zu früh. Ich werde weiter meine Übungen machen und hoffen, dass meine Augen sich weiter verbessern. Erfolgserlebnisse hatte ich ja schon einige...




Sonntag, 26. Juni 2016

Hornhautverkrümmung? Da geht was...

Ich bin nicht nur sehr kurzsichtig, sondern habe auch eine kräftige Hornhautverkrümmung (Astigmatismus).
Ob so etwas angeboren und quasi irreversibel ist oder ob das mit der Verspannung von Augenmuskeln zu tun hat? Dazu gibt es - wie zu fast allem - unterschiedliche Meinungen. Ich will es herausfinden, im Selbsttest.

Meine Sehtrainerin hat unter anderem auch Übungen im Angebot, die bei Hornhautverkrümmung helfen. Immer wieder habe ich diese Übungen gemacht, mal häufiger, mal seltener. Vorwiegend habe ich das Tibetanische Rad verwendet (eine Vorlage zum Ausdrucken gibt es hier): indem die Augen auf den Speichen des Rads von Punkt zu Punkt, von Stufe zu Stufe hüpfen, werden sie in alle Richtungen gedehnt und dadurch entspannt, lautet das Versprechen.

Da meine Augen jetzt schon ungefähr fünf Jahrzehnte das Anspannen gewöhnt sind (falls das die Ursache ist), habe ich keineswegs erwartet, dass es schnell viel besser wird. Vor allem war ich skeptisch, ob die Muskeln nach der Übung nicht ruckzuck in ihre alte "Haltung" bzw. "Fehlhaltung" zurückfinden, wenn ich meine Brille anziehe, die ja diese Fehlhaltung durch entsprechende Gläser korrigiert.

Deswegen habe ich nun nochmal eine neue Brille machen lassen. Agnes, die nicht nur Sehtrainerin ist, sondern auch Optikerin, hat mir Gläser angemessen, die die Korrektur der Hornhautverkrümmung so weit reduzieren, dass ich noch 70 Prozent sehe.
Das ist das, was die Polizei im Straßenverkehr noch durchgehen lässt.... Und das ist auch das, was man im Alltag als durchaus noch akzeptabel empfinden kann.
Tatsächlich bin ich schon am zweiten oder dritten Tag mit der Brille Auto gefahren (wo ich mich auskenne und keine Schilder lesen muss :)) und mittlerweile habe ich sie fast jeden Tag auf. Im Lauf des Tages, wenn ich das Gefühl habe, die Augen werden müde, ziehe ich wieder meine "alte" Brille auf (die vor einem Jahr auch nur 70 Prozent Sehschärfe lieferte, aber mittlerweile 100 Prozent...). So habe ich das letztes Jahr auch gemacht, bis die sogenannte Übungsbrille nach einigen Monaten zu meiner Alltagsbrille wurde.

Jetzt hoffe ich, dass das mit der neuen Brille auch so läuft...

Leider hatte ich in den letzten Wochen nicht so viel Zeit für Augenübungen, und man hat ja so ein Tibetanisches Rad auch nicht einfach mal bei sich... Aber ja, jetzt gleich werde ich noch eine Runde üben!  
 




Mittwoch, 4. Mai 2016

Ein Jahr Augentraining

Die Zeit rast. Nun mache ich schon ein Jahr Augentraining.

Mein Fazit:
1. Es lohnt sich
2. Es ist anders als man denkt.

Als ich anfing mit dem Augentraining waren in meinem Kopf all die Buchtitel, von denen auch einige in meinem Regal stehen. So nach dem Motto: "Vergiss deine Brille" - und sowas. Da wird einem der Eindruck vermittelt, mit Augentraining würde man tatsächlich auch schwerwiegende Probleme innerhalb kürzester Zeit lösen können.

Das hat jedenfalls bei mir nicht geklappt. Obwohl von "minimalem Zeitaufwand" die Rede ist.

Aber: Es hat sich für mich trotzdem gelohnt, mit dem Augentraining anzufangen und ich werde auch so schnell nicht aufhören, sondern das alles eher noch intensivieren.

Was hat sich verbessert:
* Ich habe seltener trockene Augen
* Ich habe seltener müde Augen
* Ich kann mit wesentlich weniger Dioptrien zurecht kommen
* Ich habe eine andere Einstellung zum "Scharf-Sehen" bekommen.

Man könnte noch viel dazu sagen. Wichtigster Punkt vielleicht: Ich verwende jetzt praktisch ununterbrochen eine Brille, die 70 Prozent der Sehfähigkeit entspricht, die vor einem Jahr hatte. Das ist ganz grob eine Dioptrie weniger. Ich komme damit sehr gut zurecht in praktisch allen Lebenslagen. Übrigens: Ausdrücklich ist auch das Autofahren mit einer Brille mit 70 % Sehfähigkeit erlaubt.

Wenn ich bei gutem Licht mit dieser Brille einen Sehtest mache, komme ich auf Werte um 90 bis 95 %  Sehfähigkeit.  Beim Optiker wurde keine erkennbare Verringerung der Dioptrien festgestellt, was mich erst einmal sehr enttäuscht hat. Da mag es allerlei Gründe dafür geben. Unter anderem waren bei dem Optiker die Lichtverhältnisse ziemlich schlecht, und das Gerät war auch irgendwie verstaubt, was man eben sehr deutlich wahrnimmt, wenn man sehr stark kurzsichtig ist.

Gelernt habe ich seither, dass es nicht so sehr auf die Dioptrien ankommt, auch wenn mein Blog "von 8 auf 0" heißt, und ich dieses Ziel durchaus immer noch vor Augen habe. Wichtiger ist mir: ich habe angefangen, es hat sich vieles verbessert in punkto Sehen und ich bin deswegen motiviert weiter zu machen. Jetzt hoffe ich noch, dass ich in Zukunft etwas häufiger dazu komme, meine Erfahrungen konkret aufzuschreiben.


Dieser Blog ist ein persönlicher Erfahrungsbericht, der anderen Menschen Impulse geben kann und soll, sich mit ihren Augen zu befassen und ihr Sehvermögen zu verbessern.  Ich selbst habe ausdrücklich das Ziel, meine Kurzsichtigkeit zu verringern und Altersweitsichtigkeit gar nicht erst zu einem Thema werden zu lassen. Was ich NICHT kann, ist konkrete Ratschläge zu geben. Ich bin weder Optikerin noch Augenärztin.

Montag, 4. April 2016

Energie für müde Augen - Esoterik oder Fakt?

Es gibt Tage, an denen fühlen sich die Augen anders an als sonst. Man spürt sie. Allein das ist für mich schon bemerkenswert, denn früher habe ich meine Augen überhaupt nicht zur Kenntnis genommen. Dann irgendwann habe ich ab und zu etwas trockene Augen gehabt und die daraus folgende Reizung habe ich auch gespürt. Aber sonst? Nichts.

Das ist eigentlich verwunderlich, wenn man bedenkt, wie wichtig die Augen für den Alltag sind. Aber ich denke, bei den allermeisten Menschen ist es genau so: man registriert gar nicht, dass man Augen hat.

Seit ich mich genauer mit meinen Augen beschäftige, also etwa seit einem Jahr, kann ich meine Augen spüren. Und wenn ich sie unabsichtlich spüre, was sich dann anfühlt wie ganz leichtes Kopfweh, dann ist es höchste Zeit für ein bisschen Energie.

Erste Hilfe bietet das Palmieren: Hände aneinander reiben, damit sie warm werden und dann wie kleine Schüsselchen über die Augen legen. Tief atmen, den Körper in einer möglichst entspannten Pose halten, die Dunkelheit genießen und die Übung sanft beenden, indem man ein bisschen blinzelt und gähnt, was für eine zusätzliche Befeuchtung sorgt. (Gähnen ist ohnehin eine tolle Sache für die Augen!)

Eine andere sehr schöne Übung in solchen Fällen hört sich im ersten Augenblick ein bisschen nach Esoterik an: es geht um Energielenkung zu den Augen. Da ich eigentlich eine sehr nüchterne Person bin, war ich jedenfalls ordentlich skeptisch: wie sollte man Energie zu den Augen lenken können? Andererseits: schon als Kind sagte man mir, der Glaube könne Berge versetzen und ich habe oft genug erlebt, dass das stimmt. Die Energie folgt den Gedanken - und warum sollte man das nicht für sich selbst nutzen können.

Auf diese Übung bin ich zum ersten Mal im Buch von Leo Angart gestoßen, dessen reißerischer Titel "Vergiss deine Brille" natürlich zum Widerspruch reizt... Entsprechend viele Jahre stand das Buch ungenutzt in meinem Bücherschrank. Dann haben wir die Übung im Augentraining gemacht - und siehe da, ich merkte, dass sie mir gut tut.

Das heißt nicht, dass man sofort die Energie spürt, die da bewegt wird. Aber mit jedem Mal wird das Erleben konkreter, jedenfalls wenn ich mich darauf konzentriere.

Gestern war so ein Tag, an dem ich morgens schon dachte: was ist denn mit meinen Augen los, ich spüre sie, sie haben es irgendwie schwer. Dann machte ich diese Übung und siehe da: ich fühlte mich gleich viel besser.


So. Und hier ist nun die Anleitung zur Energielenkung:
Sitze entspannt, die Hände im Schoß und mache dir dann bewusst, dass du heilende Hände hast: berühre jeden einzelnen Finger und die Mitte der Handfläche.
Stelle dir dann vor, dass aus deinen Händen apfelgrüne Energie fließt und nimmt von dieser Energie auf, indem du eine Hand zur Mitte der Stirn führst (ohne sie zu berühren). Von dort fließt apfelgrüne Energie in deine Augen, ein paar Atemzüge lang.
Dann wird die Energie für einen kurzen Moment gelb und nimmt alles mit, was deine Augen jetzt nicht mehr brauchen können.
Senke deine Hände und stelle dir dann vor, dass du aus transparent-bläulicher Energie eine Art Handschuhe trägst. Du führst die Hände zu den Augen (wiederum ohne Berührung) und wischst symbolisch die Augen mit dieser bläulichen Energie aus, und zwar gründlich bis in den letzten Winkel.
Jetzt kommt neue Energie dran. Dieses Mal ist sie lila, violett, fliederfarben - so etwas. Sie kommt wieder aus der Handfläche und wird wieder aus der Mitte der Stirn zu den Augen gelenkt. Ein paar Atemzüge lang wird auf diese Weise das gesamte visuelle System aufgefrischt.
Weiter geht es mit der Energielenkung über den Hinterkopf, wo sich das Energiezentrum auf der Höhe der Augen in der Mitte des Kopfes befindet. Wieder gibt es kurz apfelgrüne Energie für Frische und dann ganz, ganz weiße Energie: Sie fließt zuerst in die Mitte des Kopfes, von dort teilt sie sich auf und fließt weiter Richtung Augen, um die Augäpfel herum und zu allen Teil des Auges, vom Sehnerv bis zu den Augenlidern. Wenn man sich konkret alle Teile des Visuellen Systems vorstellt, spürt man mit der Zeit wirklich, wie die Energie fließt.
Das strahlend weiße Licht genießt man wieder einige Atemzüge lang und dann wird dieser Zustand quasi fixiert: man stellt sich vor, dass die Hand ein Farbroller ist, der in himmelblaue Energie getaucht wurde. Mit diesem fährt man zwei, dreimal über die Augen (wieder ohne Berührung, sondern im Abstand von einigen Zentimetern).
Zum Abschluss wird palmiert. 

Und? Wie geht es?
Ich jedenfalls werde diese Übung gleich selbst mal noch machen...


Dieser Blog ist ein persönlicher Erfahrungsbericht, der anderen Menschen Impulse geben kann und soll, sich mit ihren Augen zu befassen und ihr Sehvermögen zu  verbessern.  Ich selbst habe ausdrücklich das Ziel, meine Kurzsichtigkeit zu verringern und Altersweitsichtigkeit gar nicht erst zu einem Thema werden zu lassen. Was ich NICHT kann, ist konkrete Ratschläge zu geben. Ich bin weder Optikerin noch Augenärztin.







Sonntag, 6. März 2016

Lustiges Teig-Kneten

Augentraining beim Teig-Kneten? Das ist was Lustiges. Gestern musste ich einen Teig tatsächlich zehn Minuten kneten, und da ich keine Küchenmaschine habe, sondern dazu einen Handmixer benutze, ist das eine etwas eintönige Angelegenheit.

Und was macht man, wenn etwas eintönig ist? Augenübungen, genau. (diesen Reflex habe ich mir mittlerweile angewöhnt, weil ich ja relativ selten wirklich Zeit habe für ausgiebiges Üben).

Also versuchte ich mit meinen Augen die liegende Acht zu machen, während ich den Teig knetete. Ihr könnt euch schon denken, was passiert ist: ich machte relativ schnell auch Achten in der Teigschüssel. Aber das ging gar nicht so richtig. Blöd irgendwie.

Also machte ich mir einen Sport daraus und versuchte konsequent mit der Hand den Teig im Kreis zu mixen, während ich mit den Augen versucht habe, liegende Achten zu machen. Hihi - sowas fällt mir soooo schwer. Koordination war noch nie mein Ding. Aber umso wichtiger ist es ja, das zu machen, damit das Gehirn in Schwung kommt.

Wie viele Achten ich geschafft habe, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich waren es meist Kreise wie in der Teigschüssel. Oder Vierecke. Oder Ovale. Aber bestimmt ist manches in meinem Hirn in Bewegung geraten und die Durchblutung angeregt worden. Und: ich musste über mich lachen - das ist schonmal viel wert, weil es entspannt. Und . Beim nächsten Kneten übe ich wieder...!
  

Dieser Blog ist ein persönlicher Erfahrungsbericht, der anderen Menschen Impulse geben kann und soll, sich mit ihren Augen zu befassen und ihr Sehvermögen zu verbessern.  Ich selbst habe ausdrücklich das Ziel, meine Kurzsichtigkeit zu verringern und Altersweitsichtigkeit gar nicht erst zu einem Thema werden zu lassen. Was ich NICHT kann, ist konkrete Ratschläge zu geben. Ich bin weder Optikerin noch Augenärztin.

Sonntag, 28. Februar 2016

Kleine Übung Nr. 2: Nah-Fernschwung

Ein ganzer Monat ist vergangen, seit ich mich zuletzt hier gemeldet habe - und ja: ich hab in der Zeit auch sehr wenig Augenübungen gemacht. Es gibt in meinem Berufsalltag immer wieder so Phasen, wo man wirklich gar, gar, gar keine freie Minute während der Arbeit hat und abends ist man dann erschlagen.
(Falls jemand in Erinnerung hat, dass ich gute Vorsätze hatte, nämlich Augenübungen zu machen statt kleiner Computerspiele: ich hab auch keine Computer- oder Handy-Spiele in der Zeit gemacht....)

Wie gut, dass es einige Übungen gibt, die man ohne jede Vorbereitung und ohne Hilfsmittel machen kann. Die liegende Acht, die ich als  "Kleine Übung Nr. 1 bezeichnet hatte, kann man wirklich beinahe immer und überall machen. Zum Beispiel, wenn man im Stau steht. Oder wenn man bei einer Veranstaltung sitzt und sich halbwegs sicher sein kann, dass man unbeobachtet ist.  Sie dient unter anderem der Lockerung, und das kann man ja immer brauchen.

Genau in solchen Situatonen kann man auch mit dem "Nah-Fernschwung" das Auge trainieren, sich auf verschiedene Entfernungen einzustellen. Ist man unbeobachtet, kann man seine Finger zur Hilfe nehmen: ein Finger wird relativ nah vor die Nase gehalten, ein anderer in einiger Entfernung. Und dann heißt es: abwechselnd scharf stellen, mal den einen, mal den anderen Finger genau ansehen und zur Abwechslung auch noch in die Ferne schauen. Die Linse muss sich auf diese Weise ständig auf eine andere Entfernung einstellen. Das kommt bei vielen Menschen im Alltag zu kurz. Ich selbst bin meist mit Lesen beschäftigt oder sitze vor dem Bildschirm - da spielt sich alles in der immer gleichen Entfernung ab.

Also, morgen früh an der roten Ampel: Daumen vor die Nase, und abwechseln den Daumen und das Armaturenbrett anschauen und dazwischen auch ab und zu den Blick in die Ferne richten. Man muss ja sehen, ob die Ampel grün wird :)




Dieser Blog ist ein persönlicher Erfahrungsbericht, der anderen Menschen Impulse geben kann und soll, sich mit ihren Augen zu befassen und ihr Sehvermögen zu verbessern.  Ich selbst habe ausdrücklich das Ziel, meine Kurzsichtigkeit zu verringern und Altersweitsichtigkeit gar nicht erst zu einem Thema werden zu lassen. Was ich NICHT kann, ist konkrete Ratschläge zu geben. Ich bin weder Optikerin noch Augenärztin.